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Medien und Privatsphäre

Neu im Januar 2017: Mein Artikel "Medienensembles" in der medienpädagogischen Zeitschrift Medienimpulse.at.

Literatur und Deutschunterricht - Hinweise zu den epischen Textsorten und zum Essay

Die hier gesammelten Hinweise sollen der Vorbereitung auf das Abiturthema ‚Interpretation epischer Kurztexte‘ dienen.

Was sind epische Textsorten?

Als epische Kleinformen können gelten:

  • Die Anekdote
  • Die Fabel
  • Die Kalendergeschichte
  • Die Kurzgeschichte
  • Die Parabel (und als ältere Form das Gleichnis)

Internetressourcen zur Interpretation der epischen Textsorten

  1. Definition der Kurzgeschichte bei Einladung zur Literaturwissenschaft;
  2. Material bei Teachsam
  3. Knappe Zusammenstellungen der Gattungsmerkmale der Kurzgeschichte: Levrai
  4. Merkmale der Parabel: Teachsam und Einladung zur Literaturwissenschaft
  5. Landesbildungsserver: Parabel || Anekdote – jeweils mit Links zu vielen wichtigen Texten) || Hinweise zur Interpretation der Kurzgeschichte
  6. Unterrichtsmodell bei Lehrerfortbildung

Lesetipps

...zu neueren, nur im Papiermedium verfügbaren Kurzgeschichten:

  • Botho Strauss, Niemand anderes, 1987, und Mikado, 2006
  • Bertolt Brecht: Geschichten vom Herrn Keuner (siehe hierzu einen älteren, gleichwohl lesenswerten Artikel der ZEIT) und Kalendergeschichten
  • Peter Bichsel, verschiedene Sammlungen von Kurzgeschichten
  • Ingeborg Bachmann, verschiedene Erzählungen
  • Ilse Aichinger; nicht nur die Klassiker ‚Das Fenstertheater‘ und die ‚Spiegelgeschichte‘
  • Rafik Schami, Bücher siehe dtv
  • Heinrich Böll, Erzählungen, Kiepenheuer und Witsch 2010, 560 Seiten oder Gesammelte Erzählungen, Kiepenheuer und Witsch 1981, antiquarisch (Sehr preiswerte Angebote gibt es in den Online-Antiquariaten!)

Kurzprosa im Internet

Wegen des Urheberrechts gibt es fast nur solche Texte im Internet, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen, weil ihr Autor mehr als 70 Jahre tot ist.

Wer heute schreibt, veröffentlicht seine Geschichten am liebsten bei renommierten Verlagen.

Einige wenige lesenswerte neuere Kurzgeschichten stehen im Internet.  Sie sind schwer zu finden. Die ZEIT bietet einige preisgekrönte Texte eines Literaturwettbewerbs mit freiem Zugang an:

  • Nora Gantenbrink: Na dann (ZEIT)
  • Noemi Schneider: NEBEL Rückwärts (ZEIT).
  • Lili Aschoff: Der Schneider (ZEIT)

Auch das Online-Magazin Faustkultur bietet einige Originaltexte, z.B. Michael Helwig: Mutmaßungen über Edith (Faustkultur). Weitere Texte in einer Übersicht.

Fündig wird man bei älteren Texten, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen, die aber nicht unter die Rubrik Kurzgeschichte fallen:
  • Johann Peter Hebel, Kalendergeschichten (‚Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes)‘, bei Zeno.org. Zu Hebel siehe Wikipedia.
  • Heinrich von Kleist, Anekdoten und andere Kurzprosatexte, die in den Berliner Abendblättern der Jahre 1810-11 erschienen; Zeno. (Hinweis: Hier führt der Ausdruck ‚Kurzgeschichte‘ in die Irre, da diese Textsorte im engeren Sinne erst im 20. Jh. entwickelt wurde)
  • Franz Kafka, Erzählungen (Zeno), z.B. die Sammlung ‚Betrachtung‘ (Zeno)
  • Klabund: Erzählungen und Grotesken (eigentlich Alfred Georg Hermann Henschke, 1890-1928, siehe Wikipedia, die hier aber nur Informationen zum Leben des Autors gibt)
  • Material zu Brechts Geschichten auf der Website von Gerd Eversberg: Deutschunterricht
  • Verwandt ist Giovanni Boccaccios Novellensammlung ‚Decamerone‘, Zeno.org

Daneben gibt es Unmengen von freien neuen Erzählungen, deren Qualität von niemandem geprüft wurde und die daher zweifelhaft ist. Diese werden hier ignoriert. Natürlich mag es auch unter diesen freien Geschichten unerkannte Perlen geben; wer Zeit hat, kann sich bei der Leselupe umschauen.