Ich habe mich in vielen meiner Publikationen mit Medien und dem Medienbegriff auseinandergesetzt, teils mit einem Schwerpunkt auf Medien, teils ohne.
In meiner Dissertation gebe ich die Definition des Begriffs Medien, an der ich mich in allen meinen Schriften orientiere:
„Als Medien werden hier alle materiellen Mittel verstanden, die dazu dienen, zum Zweck der Kommunikation Information zu übertragen oder zu speichern.“ (Antikerezeption im Internet, S. 55)
Direktlink zu Kapitel 2.4 der Dissertation (PDF)
Die Diskussion darüber, ob diese Definition zu stark an traditionellem, objektoriertiertem Denken verhaftet ist, führe ich an der gleichen Stelle im Anschluss an die Definition.
Im Kapitel über das Internet bestimme ich dessen Eigenschaften - natürlich aus der Sicht des Jahres 2012:
Direktlink zum 3. Kapitel (PDF)
2016: Medienbildung als konstruktive Aneignung von Medienensembles. Vorbemerkungen zu einer Theorie der Medienpädagogik. In: Medienimpulse 54/4/2016, online/DOI: 10.21243/medienimpulse.2016.4.966
Abstract: Die These dieses Aufsatzes lautet, dass im medienpädagogischen Handeln und Kommunizieren Erfahrungen mit dinglich gegebenen Medien verarbeitet und dass dadurch Medienensembles konstruiert werden, also praktisch verfügbare Konfigurationen von Geräten und Gegenständen, unter denen die beteiligten Akteure eine Auswahl treffen können. Der Begriff der Wahl lässt insbesondere einen Anschluss an die Idee einer demokratischen Medienbildung zu. Als erkenntnistheoretische Grundlage wird eine Orientierung an der sinnlichen Erfahrung vorgeschlagen, die gerade in Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft" als Erkenntnisquelle begründet wird. Dass der Begriff der Medienensembles auch die historische Dimension aufschließen kann, wird am Beispiel des so genannten Neumagener Schulreliefs gezeigt, einem archäologischen Dokument aus der Zeit um 180 n.Chr.
2020: Ist es sinnvoll, die römische Literatur über das Internet zu rezipieren? Affordanzen, Limitationen und die normative Kraft des Faktischen. In: Mitteilunngen. Latein und Griechisch in Baden-Württemberg 48 (1.2020), S. 26 – 34, online auf der Websites des Deutschen Altphilologenverbandes Baden-Württemberg: Downloadseite und direkter Download (PDF)
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